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Deutsch
Satzung

SATZUNG des Overseas Compatriot Young Talents e. V.


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Name des Vereins lautet „Overseas Compatriot Young Talents“, in der abgekürzten Form "OCYT". Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe den Namenszusatz "eingetragener Verein", in der abgekürzten Form "e.V."
(2) Er hat seinen Sitz in Bad Homburg v.d.Höhe.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr, das mit dem 31. Dezember 2008 endet.


§ 2 Zweck und Tätigkeitsbereich

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der gemeinnützige Zweck des Vereins besteht in der Förderung der Bildung und Kultur und des wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Austausches zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen zweiten Generation der Chinesen. Ferner soll die Beziehung zwischen asiatischen Jungakademikern und der in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen zweiten Generation der Chinesen untereinander intensiviert und gestärkt werden.
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden


§ 3 Verwirklichung des Satzungszwecks

Der Satzungszweck wird unter anderen verwirklicht durch
- Vortragsveranstaltungen, Seminare und Workshops, die zur Vermittlung kultureller, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Grundkenntnisse dienen,
- die Beschaffung von kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Informationsmaterialien und dessen Verwertung für die Mitglieder sowie die Herausgabe von Veröffentlichungen, soweit diese geeignet sind, den vorbezeichneten Zwecken zu dienen,
- die Ermöglichung des Erfahrungsaustausches sowohl der deutschen und der chinesischen Mitglieder untereinander, als auch mit anderen Institutionen gleicher Zielsetzung,
- die Pflege der Beziehungen zu den Medien in beiden Kulturkreisen, damit die Erkenntnisse des Overseas Compatriot Young Talents e.V. einem möglichst großen Personenkreis vermittelt werden


§ 4 Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus
- persönlichen Mitgliedern;
- korporativen Mitgliedern;
- Gastmitgliedern
- Ehrenmitgliedern
2. Persönliches Mitglied kann jede volljährige Person mit deutscher oder chinesischer Staatsangehörigkeit werden, die den Zweck des Vereins zu unterstützen bereit ist.
3. Korporatives Mitglied kann jede deutsche oder chinesische Firma, freiberufliche Partnerschaft und Organisation werden, deren Interessen im Tätigkeitsbereich des Vereins liegen und die den Zweck des Vereins zu unterstützen bereit ist. Als deutsche oder chinesische Firmen und Organisationen gelten nicht solche, welche ihrem Charakter nach als Zweigstellen oder Vertretungen sonstiger ausländischer Firmen oder Organisationen in Deutschland zu betrachten sind, auch wenn sie juristisch als deutsch erscheinen; in Zweifelsfällen entscheidet darüber der Vorstand.
4. Chinesen, die sich nur vorübergehend in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und während ihres Aufenthaltes den Zweck des Vereins zu unterstützen bereit sind, können Gastmitglieder werden.
5. Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um den Vereins oder die Beziehungen zwischen dem deutschen und chinesischen Volk verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.


§ 5 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

1. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Er kann ohne Angabe von Gründen einen Aufnahmeantrag ablehnen.
2. Die Mitgliedschaft kann gegenüber dem Vorstand durch schriftliche Erklärung und mittels eingeschriebenen Briefes mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres gekündigt werden.
3. Mitgliedern, die mit einem fälligen und nicht gestundeten Jahresbeitrag mehr als ein Jahr im Rückstand sind, kann durch Beschluss des Vorstandes die Mitgliedschaft entzogen werden. Sie sind drei Monate zuvor mittels eingeschriebenen Briefes unter Androhung des Entzuges der Mitgliedschaft zur Zahlung aufzufordern.
4. Der Vorstand kann Mitglieder ausschließen, wenn sie den Zweck des Vereins durch ihr Verhalten gefährden und sich dem Zweck zuwiderlaufend verhalten. Dem Betroffenen steht binnen eines Monates nach Zugang der Ausschlussmitteilung der Einspruch zu, über den die Mitgliederversammlung entscheidet.
Wenn diese Voraussetzungen in der Person eines ständigen Vertreters oder ständigen Beauftragten eines korporativen Mitgliedes vorliegen, dann kann der Vorstand diesem Mitglied vorschlagen, die betreffende Person abzuberufen. In diesem Falle gibt es kein Einspruchsrecht.
5. Die Mitgliedschaft endet ferner durch Tod oder bei korporativen Mitgliedern durch ihre Auflösung.
6. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.


§ 6 Mitgliedsbeiträge

1. Von den persönlichen und korporativen Mitgliedern werden Beiträge erhoben, die mit Beginn der Mitgliedschaft und im Übrigen bis zum 31. Januar eines jeden Jahres für das betreffende Jahr fällig und zahlbar sind.
2. Von Gastmitgliedern können Beiträge erhoben werden.
3. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
4. Die Mitgliederversammlung beschließt auf Vorschlag des Vorstandes über die Höhe der Beiträge und von Umlagen.
5. Der Vorstand kann Beiträge und Umlagen stunden und in begründeten Fällen ermäßigen oder erlassen.


§ 7 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind
- der Vorstand,
- die Mitgliederversammlung,
- der Beirat, wenn die Mitgliederversammlung einen solchen bestellt.
(2) Der Vorstand setzt sich aus folgenden fünf Vorstandsmitgliedern zusammen:
-  ein Vorsitzender,
-  ein stellvertretender Vorsitzender
-  ein Schatzmeister,
-  ein Buchführer und
-  ein Pressesprecher.

(3) Die Vorstandsmitglieder bestehen aus fünf natürlichen Personen


§ 8 Rechten und Pflichten des Vorstands

(1) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt, vom Tag der Wahl an gerechnet. Er bleibt bis zur Neuwahl oder Wiederwahl des nächsten Vorstandes im Amt. Wählbar sind nur natürliche Personen. Eine Vertretung ist unzulässig. Der Vorstand ist berechtigt, Vorschläge zur Wahl zu machen. Eine Wiederwahl ist möglich.
(3) Der Verein wird in der Öffentlichkeit durch den ersten Vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten.
(4) Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
- Führung der laufenden Geschäfte,
- Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
- Verwaltung des Vereinsvermögens,
- Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr,
- Buchführung,
- Erstellung des Jahresberichts,
- Einberufung der Mitgliederversammlung,
- Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern sowie den Entzug der Mitgliedschaft.


§ 9 Rechten und Pflichten der Mitgliederversammlung

(1) Die Gesamtheit der ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder bildet die Mitgliederversammlung.
(2) Die Mitgliederversammlung dient zur Unterrichtung und Aussprache über die Tätigkeit des Vereins. Sie beschließt über grundsätzliche Fragen der Vereinigung, insbesondere über
- die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder,
- die Genehmigung des vom Vorstand erstellten Haushaltsplans für das nächstfolgende Geschäftsjahr,
- die Entgegennahme des Jahresberichts,
- die Entlastung des Vorstands,
- die Festsetzung des Jahresbeitrags sowie die Fälligkeit dessen,
- die Beschlüsse über Änderung dieser Satzung,
- die Auflösung des Vereins.
(3) Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder berechtigt.
(4) Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Die Einberufung erfolgt spätestens zwei Wochen vor dem festgelegten Termin durch eine schriftliche Einladung des Vorstands. In der Einladung ist die Tagesordnung der Versammlung zu nennen.
(5) Die Mitgliederversammlung wird von einer vom Vorstand bestellten Person geleitet. Der Leiter einer Mitgliederversammlung ist ebenfalls in der Einladung bekannt zu geben.
(6) Der Vorstand bestellt vor jeder Mitgliederversammlung einen Protokollant, der den Verlauf einer Mitgliederversammlung dokumentiert. Ein Verlaufsprotokoll ist von einem Vorstandsmitglied, einem teilnehmenden Mitglied und vom Protokollant zu unterzeichnen und wird in das Protokollbuch eingeordnet.
(7) Stimmberechtigt sind sämtliche Mitglieder, die an der ordentlichen Mitgliederversammlung persönlich teilnehmen. Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen mit der einfachen Mehrheit bzw. Abstimmungsmehrheit der anwesenden Mitglieder. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Satzungsänderungen bedürfen einer absoluten Mehrheit (3/4) der anwesenden Mitglieder oder der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer qualifizierten Mehrheit (4/5) der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.


§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann einberufen werden, wenn dies im Dienste der Vereinsinteressen erforderlich erscheint oder wenn die Einberufung von mindestens ein Zehntel (1/10) der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen einem Vorstandsmitglied vorgelegt wird. In dringlichen Fällen kann in der außerordentlichen Mitgliederversammlung auch über Satzungsänderungen entschieden werden. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss spätestens 14 Tage vor dem festgelegten Termin durch eine schriftliche Einladung eines Vorstandsmitglieds erfolgen. In der Einladung ist der anstehende Gegenstand zu nennen.

Es gilt in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung weiterhin das unter § 9 Abs. 6 bestimmte Stimmrecht.


§ 11 Beirat

1. Der Verein hat einen Beirat, sofern die Mitgliederversammlung einen solchen bestellt. Er hat die Aufgabe, den Verein und seine Organe oder Gliederungen fachlich zu beraten und zu unterstützen. Er soll seinen Zweck verbreiten. Seine Mitglieder sollen Persönlichkeiten sein, die sich um die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen beiden Völkern besonders einsetzen oder verdient gemacht haben.
2. Beiratsmitglieder können persönliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sein.
3. Der Beirat hat einen Präsidenten und einen Vizepräsidenten. Die Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand berufen.
4. Der Beirat soll sich eine Geschäftsordnung geben. Er soll seine Sitzungen mit den Sitzungsterminen des Vorstandes abstimmen.


§ 12 Fachgruppen, Arbeitskreise

Innerhalb des Vereins können aus dem Kreise der Mitglieder Fachgruppen und Arbeitskreise gebildet werden, die ihre Tätigkeit auf der Grundlage des Zwecks des Vereins und der dazu gefassten Beschlüsse der Mitgliederversammlung ausüben. Sie wählen aus dem Kreis ihrer Mitglieder jeweils für die Dauer von zwei Jahren einen Leiter, der die Tätigkeit der Fachgruppe und Arbeitskreise verantwortet. Die Amtsdauer soll mit der Amtsdauer des Vorstandes identisch sein. Die Leiter berichten der Mitgliederversammlung, dem Vorstand und dem Beirat.


§ 13 Auflösung des Vereins, Liquidatoren

(1) Bei Auflösung des Vereins oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Fo-Guang-Shan-Tempel Frankfurt e.V., der das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige und religiöse Zwecke zu verwenden hat.
(2) Als Liquidatoren werden der erste Vorsitzende und der Schatzmeister bestellt.
(3) Die Mitglieder haben bei Auflösung des Vereins kein Anrecht auf das Vereinsvermögen.


§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung ungültig sein oder  werden, so bleibt die Satzung im Übrigen gleichwohl gültig. Die  ungültige Bestimmung ist durch satzungsändernden Beschluß der  Mitgliederversammlung so zu ergänzen, daß der mit der ungültigen  Bestimmung beabsichtigte Zweck erreicht wird. Dasselbe gilt, wenn  bei der Durchführung eine ergänzungsbedürftige Lücke offenbar  wird.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dieser Satzung, auch über  deren Rechtsbeständigkeit, ist Bad Homburg.

 
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